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UNO ringt um Plastik-Grenzen für Gesundheit

In Genf verhandeln mehr als 170 Staaten über ein globales Plastikabkommen. Denn Mikroplastik ist längst im menschlichen Körper angekommen – mit potenziellen Gesundheitsrisiken.

Genf. In Genf verhandeln derzeit Delegierte aus fast 180 Ländern über ein globales, rechtsverbindliches Abkommen zur Eindämmung der Plastikverschmutzung. Die Gespräche, geleitet vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP), sollen den gesamten Lebenszyklus von Kunststoffen abdecken – vom Design über die Produktion bis zur Entsorgung. „Die Krise gerät ausser Kontrolle und die Menschen sind offen gesagt empört“, sagte UNEP-Exekutivdirektorin Inger Andersen. Auch die Schweiz unterstützt den Vertrag: „Plastikmüll erstickt unsere Seen, schädigt die Tierwelt und gefährdet die menschliche Gesundheit“, betonte Katrin Schneeberger, Direktorin des Bundesamts für Umwelt.

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