© Dong Wook Kim : Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme, Kolorierung: ETH Zürich

Trägerteilchen zum Medikamententransport im Körper entdeckt

Schweizer Forschende haben Partikel entdeckt, die Medikamente genau dorthin bringen können, wo sie wirken sollen. Die spezielle Form der Teilchen macht sie nicht nur leistungsfähig, sondern auch hübsch anzusehen.

Wissenschaftler:innen forschen schon länger daran, Medikamente genau dorthinzubringen, wo sie im Körper wirken sollen. Ein Schweizer Forschungsteam unter Leitung der ETH Zürich hat nun Partikel gefunden, die genau das können. Die entdeckten Trägerteilchen, die winzigen Papierblumen oder Sandrosen ähneln, sehen nicht nur hübsch aus, sondern sind aufgrund ihrer speziellen Form sehr leistungsfähig: Zum einen haben die Blütenpartikel im Verhältnis zu ihrer Grösse eine riesige Oberfläche. Die Zwischenräume zwischen den vielen dicht gepackten Blütenblättern sind nur wenige Nanometer breit und wirken wie Poren. Dadurch können sie sehr grosse Wirkstoffmengen aufnehmen. Zum anderen streuen die Blütenblätter Schallwellen oder sie lassen sich mit Molekülen beschichten, die Licht absorbieren. Mit Ultraschall oder der sogenannten optoakustischen Bildgebung sind sie deshalb sehr gut sichtbar.

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