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Tierfreie Versuche: Kritik an neuer Volksinitiative

Die Initiative «Ja zur tierversuchsfreien Zukunft» sorgte für einen Aufschrei bei den Universitäten und in der Pharmaindustrie, die negative Folgen für den Forschungsstandort Schweiz befürchten.

Basel/Bern. Die eidgenössische Volksinitiative «Ja zur tierversuchsfreien Zukunft» rief nun Vertreter:innen der Universitäten und der Pharmaindustrie auf den Plan, denn: Die Initiative will Versuche an Tieren verbieten, inklusive des Haltens, Züchtens oder Handelns mit Tieren für Tierversuche. Für die Swissuniversities, die Konferenz der Rektor:innen der schweizerischen Hochschulen und die Industrievertretung Interpharma ein No-Go. In Aussendungen warnen sie vor den negativen Auswirkungen eines Verbots von Tierversuchen für Forschung und Innovation. «Diese Verbote würden wichtige Forschungsfelder gefährden und den Fortschritt, die Innovation und Bildung in der Human- und Veterinärmedizin sowie weiteren Bereichen von Biowissenschaften und Biotechnologien erschweren oder gar verunmöglichen», heisst es von den Swissuniversities. Auch die Interpharma spricht von «gravierenden Folgen für die Entwicklung neuer Therapien und Medikamente», die Initiative sei ein «direkter Angriff auf den Forschungsstandort Schweiz».

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