Systemwechsel bei Psychotherapie gelungen
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Der Wechsel bei der psychologischen Psychotherapie zu einem System, das die direkte Vergütung durch die OKP möglich macht, ist gelungen. Das zeigt eine aktuelle Evaluation.
Bern. Fachpersonen aus den Bereichen der Psychotherapie, aber auch der Psychiatrie, Hausarzt-, Kinder- und Jugendmedizin sowie deren Patienten hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) befragt, um zu evaluieren, wie gut der Systemwechsel bei der psychologischen Psychotherapie angekommen ist. Dieser wurde 2022 vorgenommen und machte es möglich, dass die ärztlich angeordneten Leistungen der psychologischen Psychotherapeuten direkt durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) vergütet werden. Bis zum Wechsel wurden die Leistungen der Therapeuten nur unter ärztlicher Aufsicht im Delegationsmodell vergütet.
Die Befragungen für die Evaluation zeigten: Der Systemwechsel wird überwiegend als gelungen betrachtet. Denn die Anordnungspraxis funktioniert den Befragungsergebnissen zufolge gut. Zudem hat sich laut den Befragten der Zugang zur psychologischen Psychotherapie verbessert, vor allem weil die Zahl der zur OKP zugelassenen Psychotherapeuten gestiegen ist. Auch die Kosten zulasten der OKP sind demgemäss gestiegen: von 528 Millionen Franken im Jahr 2021 auf 922 Millionen Franken im Jahr 2024, wobei der Anstieg auch auf höhere Tarife und weitere Faktoren zurückzuführen ist.
Optimierungspotenzial sehen die Befragten aber auch, und zwar bei der Organisation von Kostengutsprachen und psychiatrischen Fallbeurteilungen. (sst)
Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG)
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