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Swissmedic mit verstärkten Kontrollen Produktfälschungen auf der Spur

Auf Basis anhaltender Meldungen über Fälschungen nahm Swissmedic Schweizer Firmen unter die Lupe, die im internationalen Handel mit Fertigarzneimitteln via Nicht-EU-Länder tätig sind.

Bern. Das Problem ist schon länger bekannt, die Brisanz nimmt dabei aber nicht ab: In den letzten Jahren wurden nach Angaben des schweizerischen Heilmittelinstituts (Swissmedic) einige Vorfälle aufgedeckt, bei denen Schweizer Handelsfirmen in den Vertriebsketten mit Arzneimitteln von Drittanbietern (insbesondere aus der Türkei) involviert waren, die nachträglich als Fälschungen identifiziert wurden. Bei den Abklärungen stiess Swissmedic auf erhebliche Defizite bei der Qualifizierung von Lieferanten ausserhalb der EU und der Nachverfolgung der Lieferketten. Es folgte die Forderung, wonach Bewilligungsinhaber:innen ihre Kontrollen verschärfen sollten, wenn sie internationalen Handel mit ausländischen Arzneimitteln via Nicht-EU-Länder tätigen. Auf Basis einer weiteren Meldung über eine aus der Türkei stammende Fälschung eines Krebsmittels führte Swissmedic eine Kontrollaktion bei Schweizer Firmen durch, die den internationalen Handel mit Fertigarzneimitteln über Nicht-EU-Länder betreiben.

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