© HappyAlex – stock.adobe.com

Spitalplanung: Kantone stärken Zusammenarbeit

Die Kantone wollen ihre Spitalplanung besser abstimmen und erhalten mehr Einfluss auf ambulante Tarife. Zugleich warnen sie vor einer Schwächung ihrer Steuerungskompetenzen.

Bern/Zürich. Bei der Jahrestagung in Zürich hat die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) den Fokus auf die verstärkte Zusammenarbeit bei der Spitalplanung gelegt. Die Plenarversammlung bekräftigte das Ziel, die Koordination zwischen den Kantonen systematischer zu gestalten. Auf Grundlage eines Mandats vom November 2024 hat eine Arbeitsgruppe konkrete Ergänzungen zu den bisherigen GDK-Empfehlungen ausgearbeitet. Die Kantone haben nun Gelegenheit, diese Vorschläge zu kommentieren. Spitalplanung bleibt eine kantonale Kompetenz und ist ein zentrales Instrument zur Steuerung der Gesundheitsversorgung. Sie trägt wesentlich zur Eindämmung des Kostenwachstums bei. Während die stationären Kosten in den vergangenen Jahren vergleichsweise moderat gestiegen sind, sieht die GDK weiteres Potenzial in einer vertieften interkantonalen Zusammenarbeit, um Ressourcen effizienter zu nutzen und Versorgungsqualität zu sichern.

Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:

Login

Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)

Registrieren

Back to top