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Spitalplanung: Kantone diskutieren über verstärkte Zusammenarbeit

Die Gesundheitsdirektor:innen diskutierten über eine stärkere Zusammenarbeit der Kantone bei der Spitalplanung. Bei der Plenarversammlung wurde ausserdem ein neues Mitglied in den Vorstand gewählt.

Verschiedene Vorstösse im Bundesparlament fordern im Bereich der Spitalplanung eine stärkere Koordination der Kantone oder auch eine stärkere Rolle des Bundes. Bei der Plenarversammlung der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) wurden deshalb nun Möglichkeiten für eine verstärkte Zusammenarbeit der Kantone besprochen. Laut GDK ist die Spitalplanung bei den Kantonen «genau am richtigen Ort». Dem Bund fehle die Nähe zum Versorgungsgeschehen. Die Diskussion um die Zuständigkeit für die Spitalplanung habe auch eine finanzpolitische Komponente, da die Kantone heute mindestens 55 Prozent der Kosten der stationären Spitalleistungen tragen. Im Jahr 2022 beliefen sich die Ausgaben der Kantone für die stationären Spitalleistungen auf rund 9 Milliarden Franken. Sollte die Planungskompetenz zum Bund verschoben werden, müsse der Bund konsequenterweise auch die Finanzierung übernehmen.

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