So belastet das Schweizer Gesundheitssystem das Klima
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Das Gesundheitswesen in der Schweiz verursacht einen überdurchschnittlich hohen Anteil der nationalen Treibhausgasemissionen, wie Daten der OECD zeigen.
Laut dem OECD-Gesundheitsbericht «Health at a Glance 2025» entfallen in der Schweiz 5,6 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen auf die Nachfrage nach Gesundheitsleistungen. Der OECD-Durchschnitt liegt bei 4,4 Prozent. Rechnerisch hängt damit mehr als jede zwanzigste Tonne Treibhausgas, die in der Schweiz entsteht, mit der Nachfrage nach Gesundheitsleistungen zusammen. Damit liegt die Schweiz höher als Länder wie Frankreich, Schweden, Österreich, Italien oder Ungarn. Spitzenreiter bei den Treibhausgasemissionen sind die Gesundheitssysteme der USA (6,8 %), Deutschlands (6,0 %) und Koreas (5,9 %).
Die OECD nennt keine länderspezifischen Ursachen für den vergleichsweise hohen Anteil. Eine Rolle dürfte jedoch der hohe Ressourcen- und Finanzmitteleinsatz im Schweizer Gesundheitswesen spielen. Die Schweiz zählt zu den Ländern mit den höchsten Gesundheitsausgaben innerhalb der OECD. Hinzu kommen der hohe Einsatz medizinischer Güter und Technologien sowie die damit verbundenen Emissionen.
Dabei berücksichtigt die OECD nicht nur die Emissionen, die direkt in Spitälern und anderen Gesundheitseinrichtungen entstehen. Eingerechnet werden auch Emissionen aus der Energieversorgung, der Produktion medizinischer Güter und Dienstleistungen sowie den gesamten Lieferketten. Die Daten beziehen sich auf das Jahr 2018. (tab)
Quelle: OECD
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