© sudok1 – stock.adobe.com

Schlaganfall: Gängige Therapie enttäuscht in Studie

Eine internationale Studie stellt eine gebräuchliche Behandlung von Schlaganfällen infrage. Die Erkenntnis könnte die weltweite Praxis bei Hirninfarkten nachhaltig verändern.

Basel. Die Kathetertherapie wird häufig zur Behandlung von für Schlaganfälle verantwortliche Gefässverschlüsse eingesetzt. Forschende des Universitätsspitals Basel rütteln nun mit einer neuen Studie an der gängigen Praxis. Die internationale Studie zeigt, es gibt keinen Vorteil mit der Kathetertherapie bei Schlaganfallpatient:innen mit kleineren Gefässverschlüssen. Marios Psychogios von der Neuroradiologie des Universitätsspitals Basel und sein Kollege Urs Fischer, ehemalig Neurologie Basel und aktuell Neurologie Inselspital Bern, haben erstmals in der DISTAL-Studie geprüft, ob die endovaskuläre Therapie in Kombination mit der medikamentösen Standardtherapie die Beeinträchtigung oder Sterblichkeit innert 90 Tagen nach dem Schlaganfall reduziert. Dafür untersuchten die Forschenden über drei Jahre 543 Schlaganfallpatient:innen aus 55 Akutspitälern in 11 Ländern Europas und des Nahen Ostens.

Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:

Login

Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)

Registrieren

Back to top