Schlafstörungen verursachen hohe Kosten
Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:
Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich
zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)
Fast jeder fünfte Schweizer leidet an einer Schlafstörung und ihren Folgen. Einer aktuellen Studie zufolge kostet das das Land jährlich 15 Milliarden Franken.
Freiburg. Untersuchungen und Behandlungen bei Schlafstörungen, daraus resultierende krankheitsbedingte Absenzen und chronische Krankheiten bis hin zur Langzeitarbeitsunfähigkeit: Alles das verursacht Kosten, und zwar hohe. Wie der Wochenbulletin berichtete, fallen dafür in Europa, wo jeder dritte Erwachsene an Schlafstörungen leidet, Hunderte Milliarden Euro an.
In der Schweiz mit rund 1,7 Millionen Betroffenen, was fast einem Fünftel der Bevölkerung entspricht, sind laut dem Netzwerk Schlaf Schweiz jährlich15 Milliarden Franken zu bezahlen. Mit 8,6 Milliarden kostet übrigens die Schlafapnoe mit ihren Folgeerkrankungen das Gesundheitssystem und die Unternehmen am meisten, gefolgt von der Insomnie mit 4,2 Milliarden und den Restless Legs mit 2,3 Milliarden. Zu den chronischen Krankheiten, die diese und andere Schlafstörungen nach sich ziehen, zählen Herz-Kreislauf-Krankheiten, Diabetes, Demenz und Depression. Diese verursachen wiederum 80 Prozent aller Gesundheitskosten.
Das Netzwerk Schlaf fordert nun eine stärkere Sensibilisierung der Bevölkerung für Schlafstörungen, die eine frühzeitige Abklärung ermöglicht, sowie eine bessere Vernetzung von Prävention, Diagnostik und Behandlung. (sst).
Quelle: Netzwerk Schlaf Schweiz
Das könnte Sie auch interessieren:
Grosse Zufriedenheit mit dem Gesundheitssystem
Der aktuelle STADA Health Report zeigt: Viele Schweizer sind mit dem Gesundheitssystem sehr zufrieden und meinen, es gehöre zu den weltweit besten.
US-Pharmapolitik birgt Milliardenrisiken für die Schweiz
Die Entwicklungen in den USA könnten das Wachstum der Schweizer Pharmaindustrie langfristig deutlich bremsen. Eine Szenarioanalyse zeigt einen drastischen Verlust an Wertschöpfung bis ...
Kommt bald Warnung vor Paracetamol in der Schwangerschaft?
Eine Studie zeigte, dass die Einnahme des Wirkstoffs in der Schwangerschaft womöglich die Fruchtbarkeit und den Zeitpunkt der Menopause bei Töchtern beeinflusst.