© Petr Novák - Wikipedia

Schizophrenie-Risiko zeigt sich im Auge

Eine aktuelle Zürcher Studie entdeckte einen Zusammenhang zwischen dem Auge und der Psyche. Die Erkenntnisse eröffnen neue Chancen für die Früherkennung von Schizophrenie.

Zürich. Bereits minimale Veränderungen im Auge könnten Hinweise auf ein erhöhtes Schizophrenie-Risiko liefern. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie unter Leitung der Universität Zürich und der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. Das Forschungsteam untersuchte Nervenverbindungen in der Netzhaut und verglich sie mit genetischen Risikowerten für Schizophrenie. Da die Netzhaut Teil des zentralen Nervensystems ist, könnten sich neurologische Veränderungen dort frühzeitig abzeichnen. «Um zu erforschen, ob sich bereits das Risiko, an Schizophrenie zu erkranken, auf das zentrale Nervensystem auswirkt, haben wir zehntausende gesunde Personen untersucht», sagt Studien-Erstautor Finn Rabe.

Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:

Login

Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)

Registrieren

Back to top