Rekord bei Aufnahme von Medikamenten
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So viele neue Medikamente wie noch nie wurden 2025 vom BAG in die Spezialitätenliste aufgenommen. Sie werden nun von der OKP bezahlt.
Bern. Mit 202 Anträgen auf Anpassungen der Spezialitätenliste genehmigte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) im Jahr 2025 so viele wie noch nie. Die Rekordzahl ermöglichte den Zugang zu 39 neuen Medikamenten und 52 neuen Indikationen, also Anwendungen eines Medikaments gegen eine bestimmte Krankheit. Ausserdem wurden bei 14 Medikamenten Preiserhöhungen bewilligt. Bei 120 Medikamenten wurde auf eine Preissenkung verzichtet.
Die neu aufgenommenen Medikamente werden nun von der Obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) bezahlt. Der Prozess bis zur Aufnahme in die Liste ist übrigens komplex. Schon vor der Zulassung eines Medikaments durch die Heilmittelbehörde Swissmedic haben die Pharmaunternehmen die Aufnahme zu beantragen. Ist die Zulassung durch Swissmedic erfolgt, prüft das BAG die Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit. In diese Prüfung einbezogen ist die Eidgenössische Arzneimittelkommission (EAK).
Hier sieht das BAG Verbesserungspotenzial. Massnahmen, die den Zugang zu neuen lebenswichtigen Medikamenten und die Versorgung mit Medikamenten erleichtern, sollen noch im ersten Quartal 2026 geprüft werden. So auch Wege zur Dämpfung der Kosten für Medikamente, die von der OKP zu tragen sind und die 2025 mit rund 8,4 Millionen Franken ebenfalls ein Rekordhoch erreichten. (sst)
Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG)
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