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Psychische Erkrankungen lösen Kostenlawine aus

Eine aktuelle Studie belegt europaweit enorme Spitalskosten, die durch körperliche Begleiterkrankungen bei psychischen Störungen entstehen.

WIEN. Erstmals wurde in einer breit angelegten Studie erfasst, in welchem Ausmass Menschen mit psychischen Störungen körperlich erkranken – und welche Spitalskosten dies nach sich zieht. Unter der Leitung von Judit Simon von der Abteilung für Gesundheitsökonomie am Zentrum für Public Health der Medizinischen Universität Wien wurden Daten aus 32 europäischen Ländern analysiert – darunter die 27 EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, die Schweiz und das Vereinigte Königreich.

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