Psychiater und Psychotherapeuten: keine Lockerung bei Zulassung
Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:
Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich
zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)
Nach einigem Hin und Her wurde nun entschieden, dass es doch keine Lockerung bei der Zulassung von Erwachsenenpsychiatern und -psychotherapeuten geben wird.
Bern. Weiterhin können Schweizer Erwachsenenpsychiater und -psychotherapeuten nur dann Leistungen zulasten der Grundversicherung abgelten, wenn sie mindestens drei Jahre in der Schweiz gearbeitet haben. Und zwar an einer anerkannten Weiterbildungsstätte in ihrem Fachgebiet. Dies wurde nach einigem Hin und Her nun in der Schweizer Bundesversammlung entschieden.
Infrage gestellt wurde diese Regelung, weil es aufgrund des Ärztemangels in einigen Kantonen die Ausnahmebestimmung gibt, dass ausländische Ärzte verschiedener Fachrichtungen sich auch schon früher als erst nach drei Jahren Arbeit in einer Weiterbildungsstätte in der Schweiz in eigenen Ordinationen niederlassen können. Unter den Ärzten, für die diese Ausnahme gilt, sind praktische Ärzte sowie Ärzte aus den Fachrichtungen der Allgemeinen Inneren Medizin, der Kinder- und Jugendmedizin und der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Für sie alle gilt die Ausnahmebestimmung bis Ende 2027, sie soll aber bis Ende 2032 verlängert werden.
Ausschlaggebend für die Beibehaltung der bestehenden Regelung bei den Erwachsenenpsychiatern und -psychotherapeuten war der Bundesversammlung zufolge, dass bei ihnen gute Sprachkenntnisse besonders wichtig sind und sie das Schweizer Gesundheitssystem gut kennen müssen. Auch sah man die Gefahr, dass es bei einer Lockerung der bisher geltenden Regeln zu einem Ärztemangel in jenen psychiatrischen Institutionen kommt, wo die Weiterbildung stattfindet. (sst)
Quelle: Schweizerische Bundesversammlung
Das könnte Sie auch interessieren:
Zahl der Woche: 570 zusätzliche Todesfälle
Die Hitze dieses Sommers forderte ihren Tribut: Es kam dadurch zu 570 mehr Todesfällen unter den über 65-Jährigen als im mehrjährigen Vergleich.
Spitalambulante Versorgung nahm zu, die Kosten dafür stiegen
Die Zahl der Konsultationen in den Spitalambulanzen stieg zuletzt an, auch die Kosten für diese Versorgung nahmen zu. Das zeigt ein neuer Bericht des Obsan.
Zugang zu neuen Therapien für Patienten erschwert
Laut Interpharma sind bereits jetzt die Folgen der US-Medikamentenpreispolitik spürbar: Jede dritte neue Arznei wird nicht zur Vergütung eingereicht, was den Patienten den Zugang zu ...