Pharmafirmen zogen Bilanz über Medikamentenverkauf
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2025 machten die Unternehmen neuerlich mehr Umsatz mit Medikamenten. Besonders massiv war der Zuwachs bei Generika und Biosimilars.
Bern. Interpharma, der Verband der forschenden Pharmaunternehmen, und vips, die Vereinigung der Pharmafirmen, haben nun Bilanz über das Jahr 2025 gezogen. Sie ergab, dass im Jahr 2025 Medikamente zu Fabrikabgabepreisen im Wert von 8,1 Milliarden Franken verkauft wurden. Das bedeutet eine Steigerung um fünf Prozent gegenüber 2024. Die Preissenkungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG), das zuletzt die Preise von 300 Arzneimitteln reduzierte, hätten das Wachstum aber um 2,4 Prozent auf 2,6 Prozent reduziert.
Massnahmen des Bundes waren es laut Interpharma und vips auch, die zum zweiten Mal in Folge zu einem massiven Zuwachs des Anteils an Generika führten. Dieser betrug plus 6,4 Prozent, der Umsatz mit Generika lag bei 1,12 Milliarden Franken. Auch der Umsatz mit Biosimilars sei gestiegen, was auf Kosten der Originale ging. So sank der Umsatz mit chemisch hergestellten Produkten um 1,2 Prozent, jener mit Biologika um 7,8 Prozent.
Neue und innovative Therapien seien im kassenzulässigen Markt unterdurchschnittlich gewachsen. Für Interpharma und vips ist das eine schlechte Nachricht im doppelten Sinn. Denn einerseits würden innovative Medikamente Leben retten und die Lebensqualität steigern. Andererseits würden sie teuren Eingriffen und Pflegeaufenthalten vorbeugen und so das Gesundheitswesen entlasten. (sst)
Quelle: Interpharma, Verband der forschenden Pharmaunternehmen der Schweiz/vips, Vereinigung Pharmafirmen in der Schweiz
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