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Personalisierte Medizin soll Wundinfektionen vermeiden

Eine Schweizer Studie hat bestimmte Patient:innen-Merkmale identifiziert, die die Art von Wundinfektionen beeinflussen. Die Erkenntnisse könnten Prävention und Behandlung massgeblich verbessern.

Bern. Eine aktuelle Studie unter der Leitung des Inselspitals, Universitätsspital Bern und der Universität Bern zeigt, dass das Alter und der Body-Mass-Index (BMI) der Patient:innen sowie die Dauer der Operation einen wesentlichen Einfluss auf die Zusammensetzung der Bakterien bei chirurgischen Wundinfektionen haben. Besonders interessant daran: Der Effekt ist unabhängig von der Art des Eingriffes. Chirurgische Wundinfektionen (sogenannte Surgical Site Infections, kurz SSIs) gehören zu den häufigsten Komplikationen nach Operationen – die Erkenntnisse könnten die Prävention und Behandlung solcher Infektionen nun massgeblich verbessern.

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