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Parlament will Mengenrabatte bei Medikamenten

Der Bund soll bei Medikamenten mit grossem Marktvolumen künftig Mengenrabatte festsetzen können. Während sich die Versicherer freuen, befürchtet die Pharmaindustrie einen Rückschlag für den Forschungsstandort.

Nach dem Ständerat hat sich am Montagabend nun auch der Nationalrat für einen Mengenrabatt auf Medikamentenpreise ausgesprochen, der ein Teil des Kostendämpfungspakets 2 ist. Das Sparpotenzial schätzen die Räte auf 300 bis 400 Millionen Franken. Im Nationalrat hiess es am Montag, es handle sich um eine Massnahme, welche die Versorgungssicherheit nicht beeinträchtige, von der Pharmaindustrie akzeptiert werde und die eben eine beträchtliche Wirkung entfalte. In anderen Ländern gebe es diese «Kostenfolgemodelle» – so lautet der Fachbegriff im Gesetz – auch. Nach Akzeptanz vonseiten der Pharmaindustrie sieht es allerdings nicht aus. Die Industrievertretung Interpharma spricht in einer Aussendung von «einschneidenden Massnahmen».

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