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Nur wenige nutzen das elektronische Patientendossier

Zwar ist die Zahl der Nutzer des elektronischen Patientendossiers (EPD) zuletzt gestiegen, doch ist sie immer noch sehr begrenzt geblieben.

Neuenburg. Ende Jänner 2026 nutzten 130.857 Schweizer ein elektronisches Patientendossier (EPD). Das entspricht 1,4 Prozent der Bevölkerung und bedeutet laut dem Schweizerischen Gesundheitsobservatorium (Obsan), dass die Zahl der EPD-Nutzer immer noch sehr begrenzt geblieben ist. Vergleicht man die eröffneten EPD nach Kantonen, ergeben sich Unterschiede: Mit 3,1 Prozent Anteil der Nutzer an der Bevölkerung liegt der Kanton Neuenburg vorn. Mit 2,5 Prozent liegt der Anteil der Nutzer auch im Kanton Genf über dem Durchschnittswert von 1,4 Prozent, den manche Kantone nicht erreichen. Die Unterschiede erklärt Obsan damit, dass die Kantone verschiedene Anreize für die Nutzung der EPD setzen.

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