© Halfpoint – stock.adobe.com

Neues Gel schützt vor Endometriose und Schwangerschaft

Schweizer Forschende haben ein Implantat aus Hydrogel entwickelt, das einen wichtigen Beitrag zu Frauengesundheit leisten könnte.

Zürich. Forschende der ETH Zürich und der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) haben ein Implantat aus Hydrogel entwickelt, das gegen Endometriose und Schwangerschaften eingesetzt werden kann. Das Implantat wird dazu in die Eileiter gesetzt, wo es einerseits das Wandern und die mögliche Befruchtung einer Eizelle verhindert und andererseits den Rückfluss von Menstruationsblut stoppt, der vermutlich für die Entstehung und Ausbreitung von Endometriose verantwortlich ist. Ihre Erkenntnisse beschreiben die Wissenschaftler:innen in einer Studie, die kürzlich in der Fachzeitschrift «Advanced Materials» publiziert wurde. «Wir fanden heraus, dass das Implantat ein gummibärchenartiges, sehr weiches Gel sein muss, das nur minimal mit dem Gewebe reagiert und nicht als Fremdkörper wahrgenommen und abgestossen wird», erklärte Alexandre Anthis, Erstautor der Studie.

Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:

Login

Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)

Registrieren

Back to top