Neuer Apothekertarif bringt Verbesserungen
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Sowohl der Apothekerverband als auch der Verband der Krankenversicherer begrüssen den neuen Apothekertarif: Er bringt Verbesserungen für Apotheken und Patienten.
Bern. Gleich eine ganze Reihe an Verbesserungen bringt der neue Apothekertarif, der nun vom Bundesrat genehmigt wurde und mit 1. Januar 2026 in Kraft tritt. So wird dem Tarif LOA V (Leistungsorientierte Abgeltung Version V) zufolge erstmals die maschinelle Sichtverpackung vergütet. Dabei werden alle Medikamente, die Patienten nach ärztlicher Verordnung zu einem bestimmten Zeitpunkt einnehmen sollen, in Beutel verpackt. Das für Kunden in den Apotheken und für Bewohner von Pflegeheimen.
Dies begrüssen der Verband Schweizer Krankenversicherer prio.swiss und der Schweizerische Apothekerverband pharmaSuisse genauso wie alle in LOA V vorgesehenen Veränderungen. Saskia Schenker, Direktorin von Prio.swiss, sagt, diese seien «wichtig für das Gesundheitssystem». Die Präsidentin von pharmaSuisse erklärt, mit LOA V werde «die zentrale Rolle der Apotheken in der Grundversorgung anerkannt».
Der neue Tarif sieht auch die Förderung der Abgabe von Biosimilar-Medikamenten vor, die günstiger als ihre Referenzarzneimittel sind. Dies bringt Einsparungen zugunsten der Prämienzahler. Weiters beinhaltet LOA V ein Monitoringkonzept zur Überwachung der Kosten und Mengen von abgerechneten Leistungen. So werden die Leistungen der Apotheker differenzierter abgebildet und dem Aufwand entsprechend vergütet. Das steigert die Transparenz der Abrechnung, und Patienten können Preise leichter nachvollziehen. (sst)
Quelle: prio.swiss; pharmaSuisse
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