Neue Zuordnung zu hochspezialisierter Medizin
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Der hochspezialisierten Medizin (HSM) wurde nun mit komplexen Aorteneingriffen ein weiterer Bereich zugeordnet. Um den Leistungsauftrag können sich die Spitäler bald bewerben.
Bern. Geringe Fallzahlen, komplexe und multidisziplinäre Behandlungsverfahren, ein hoher personeller und technischer Aufwand: Das alles macht hochspezialisierte Medizin (HSM) aus. Ihr wurde nun von der Konferenz der Kantonalen Gesundheitsdirektoren (GDK) in Bern ein Bereich neu zugeordnet, und zwar jener der komplexen Aorteneingriffe bei Erwachsenen. Der Zuordnungsentscheid wurde bereits im Bundesblatt publiziert, womit die HSM nun 15 Bereiche umfasst. Dazu zählt etwa auch die Behandlung von Schwerverletzten, die Entfernung von komplexen gynäkologischen Tumoren oder hochspezialisierte Pädiatrie und Kinderchirurgie.
Wegen der hohen Behandlungskosten und um die Fort- und Weiterbildung der Mitglieder der spezialisierten Teams sicherzustellen, die solche Eingriffe wie die genannten durchführen, ist die Behandlung mit HSM auf wenige Standorte zu konzentrieren.
In Sachen komplexe Aorteneingriffe bei Erwachsenen geht es nach der Zuordnung zu den HSM nun um die Zuteilung der Leistungsaufträge. Um diese können sich die Spitäler bald bewerben. Sie werden im Bundesblatt und per Schreiben über die Eröffnung der Bewerbungsfristen und das Ende der Fristen informiert. (sst)
Service: Die 15 Bereiche, die der HSM zugeordnet sind, finden sich hier: Publikation
Quelle: Konferenz der Kantonalen Gesundheitsdirektoren (GDK)
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