Neue Plattform vereinfacht Spitaldaten-Erhebung
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Die Plattform SpiGes des Bundesamtes für Statistik ersetzt nun Mehrfachmeldungen bei Spitaldaten. Wie sich die Plattform in Zukunft weiterentwickeln soll.
Neuchâtel. Mit der Einführung der Plattform SpiGes reduziert sich der administrative Aufwand für Spitäler deutlich: Statt Daten für Statistik, Spitalplanung, Qualitätssicherung oder Tarifverhandlungen mehrfach an verschiedene Stellen zu übermitteln, können diese neu zentral auf einer gemeinsamen Plattform eingereicht werden. Das «Once-Only-Prinzip» ermöglicht eine einmalige Datenerhebung, die mehreren Akteuren zugänglich gemacht wird. 99 Prozent der stationären Spitalstandorte haben ihre Daten bis Mitte August 2025 bereits via SpiGes übermittelt.
Die Plattform wurde vom Bundesamt für Statistik (BFS) in Zusammenarbeit mit Kantonen, Spitälern, Versicherern und weiteren Partnern entwickelt. SpiGes bietet neben technischen Schnittstellen auch kollaborative Funktionen wie thematische Chats, in denen offene Fragen zwischen Datennutzern und Spitälern geklärt werden können. Dadurch wird die Datenqualität transparent verbessert. Seit August stehen erste Datensätze zur Nutzung bereit. Zusätzlich wurden Definitionen und Variablen auf der Plattform I14Y.admin.ch publiziert.
SpiGes wird darüber hinaus laufend weiterentwickelt: Ab dem Datenjahr 2025 können Tarifdaten direkt von der Plattform bezogen werden. Auch die spitalambulanten Patient:innendaten und später die Krankenhaus-Strukturdaten sollen integriert werden. SpiGes entstand im Rahmen des nationalen Programms zur effizienteren Datenbewirtschaftung (NaDB) und ist nun Teil von DigiSanté, einem Programm zur digitalen Transformation im Gesundheitswesen. Unterstützt wird es unter anderem durch die Bundeskanzlei und die Digitale Verwaltung Schweiz. (kagr)
Quelle: BFS
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