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Neue Methode vereinfacht Suche nach Wirkstoffen

Schweizer Forschende haben eine verbesserte Methode entwickelt, neue pharmazeutische Wirkstoffe zu finden. Das Interesse von Forschung und Industrie ist «immens».

Forschende der ETH Zürich haben einen Weg gefunden, um mit magnetischen Partikeln riesige Molekülsammlungen herzustellen und zu testen. Über diese sogenannten DNA-codierten Substanzbibliotheken («DNA-encoded chemical libraries», kurz DEL) konnten bisher nur Millionen von chemischen Verbindungen erzeugt und auf ihre Wirksamkeit getestet werden. Das hatte ausserdem den Nachteil, dass die Forschenden nur kleine Moleküle aus wenigen chemischen Bausteinen bauen konnten. Mit der verbesserten Methode, die kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift «Science» veröffentlicht wurde, können Wissenschaftler:innen nun nicht mehr nur einige Millionen, sondern Milliarden von verschiedenen Substanzen innerhalb weniger Wochen automatisiert herstellen und testen. Dank eines neu entwickelten Selbstreinigungsmechanismus ermöglicht es diese Methode auch, grössere Wirkstoffmoleküle wie zyklische Peptide zu erzeugen. Dadurch lassen sich zusätzliche pharmakologische Ziele ins Visier nehmen.

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