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Neue Massnahmen gegen Medikamentenverschwendung

Der Bundesrat hat vom Parlament den Auftrag erhalten, gegen Medikamentenverschwendung vorzugehen. Medizinalpersonen könnten so in Zukunft unter bestimmten Voraussetzungen Medikamente aus dem Ausland einführen.

Bern. Das Parlament hat dem Bundesrat den Auftrag erteilt, sich der vorherrschenden Medikamentenverschwendung anzunehmen. Gesundheitsministerin Elisabeth Baume-Schneider sagte im Rat, zehn bis zwanzig Prozent des Packungsinhalts werden jeweils nicht benutzt. Das entspreche einem sehr grossen Wert. Im Nationalrat hatte Baume-Schneider von 300 bis 600 Millionen Franken gesprochen. Der Vorstoss geht nun zur Umsetzung an die Landesregierung. So soll etwa bei der Festsetzung von Medikamentenpreisen künftig berücksichtigt werden, ob durch die Packungsgrösse die Gefahr einer Verschwendung besteht. Auch Faktoren wie die Dosisstärke oder die Darreichungsform sind nach dem Willen des Parlaments bei der Festsetzung der Arzneimittelpreise zu beachten.

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