© vectorfusionart – stock.adobe.com

Neue Krebsmedikamente dank KI?

Eine Forschungsgruppe unter Leitung der Universität Luzern hat eine neuartige Methode zur Lokalisation und Behandlung von Krebs entwickelt. Künstliche Intelligenz spielt dabei eine tragende Rolle.

Luzern. Der Bereich der Theranostika entwickelt sich derzeit mit hoher Geschwindigkeit. Denn: Theranostische Arzneimittel repräsentieren einen neuartigen Ansatz in der Krebstherapie – sie ermöglichen gleichzeitig die Lokalisation von Tumoren, die Erstellung von Prognosen zum Krankheitsverlauf, die Therapie sowie die Überwachung des Therapieerfolges. Die Studie «The Theranostic Genome» unter Koordination der Universität Luzern schliesst nun eine Wissenslücke in diesem Bereich. Erstmals wird derjenige Teil des menschlichen Erbguts beschrieben, der sich mit theranostischen Arzneimitteln, sogenannten Radiotracern, anvisieren lässt und der ein hohes Potenzial für die Entwicklung neuer Krebsmedikamente bietet. Die Ergebnisse wurden nun im Fachmagazin «Nature Communications» veröffentlicht.

Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:

Login

Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)

Registrieren

Back to top