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Neue Hoffnung bei Hautkrebs

Ein Forschungsteam zeigt, wie Tumoranalysen auf Zellebene personalisierte Behandlungen ermöglichen. Die Studie liefert erste klinische Erfolge bei Melanompatient:innen.

Zürich. Ein Schweizer Forschungsprojekt eröffnet neue Wege in der Behandlung von Melanomen. Standardtherapien bei schwarzem Hautkrebs bieten oft mehrere Behandlungsoptionen – doch nicht immer ist klar, welche den besten Erfolg verspricht. Das sogenannte Tumor-Profiler-Projekt aus der Schweiz untersucht seit 2018, wie sich molekularbiologische Technologien nutzen lassen, um über die Standardtherapien hinaus die individuell wirksamste Behandlung zu bestimmen. Dabei werden Tumoren bis auf Einzelzellebene analysiert, um die biologische Aktivität genau zu verstehen und datenbasierte Therapieentscheidungen zu ermöglichen. In einer multizentrischen Studie mit über 100 Forschenden des Universitätsspitals Zürich, der Universität Zürich, der ETH Zürich, des Universitätsspitals Basel und der Hoffmann-La Roche AG und 116 Patient:innen wurde nun erstmals weltweit ein Tumorprofiling mit neun Technologien parallel durchgeführt. Das Ergebnis: eine Menge hilfreicher Daten für behandelnde Ärzt:innen.

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