Neue Empfehlungen zum Umgang mit KI
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In einem Bericht europäischer Organisationen, der unter Beteiligung von schweizerischen Experten entstand, werden nun Empfehlungen zum Umgang mit der KI im Gesundheitswesen gegeben.
Bern. Unter Mitarbeit von Experten der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) haben nun die European Academies Science Advisory Council (EASAC) und die Federation of European Academies of Medicine (FEAM) einen Bericht mit Empfehlungen zum Umgang mit der KI im Gesundheitswesen erstellt. Die Autoren des Berichts meinen, dass die KI wie jede andere Intervention im Gesundheitswesen beurteilt werden sollte. Es sollten also ihr Nutzen und ihre Risiken nachgewiesen und erklärt werden. Auch sollte ihre Leistungsfähigkeit kontinuierlich überprüft werden.
An die Politik richten die Experten der SAMW, EASAC und FEAM zehn Empfehlungen. Dazu zählen der Entwurf EU-weiter Leitlinien für den Einsatz von KI, eine bessere Interoperabilität und ein verbesserter Datenaustausch. Weiters stehen auf der Liste mit den Empfehlungen Investitionen in interdisziplinäre Aus- und Weiterbildung, eine stärkere Forschung zu Transparenz, Verzerrungen, klinischer Validierung und Chancengleichheit. Ausserdem sollen klare Verantwortlichkeiten, eine unabhängige Überwachung und zugängliche Beschwerde- und Rechtsmittel dazu beitragen, dass KI-Systeme langfristig vertrauenswürdig bleiben und ihre Chancen genutzt werden können.
Als Risiken, die durch die KI im Gesundheitswesen bestehen, nennen die Experten etwa Datenschutzverletzungen, algorithmische Verzerrungen oder den Verlust menschlicher Kontrolle. (sst)
Quelle: Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW)
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