Neue Empfehlungen bei Impfungen gegen Atemwegserkrankungen
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Nun ist wieder die Zeit für Impfungen gegen Influenza, Covid-19 und RSV gekommen. Zu den beiden letzteren Impfungen gibt es neue Empfehlungen.
Bern. Ab Mitte Oktober und bis zum Beginn der Grippewelle Mitte Dezember sollte die Impfung gegen Influenza erfolgen. Sie wird wie schon in den vergangenen Jahren weiterhin vor allem über 65-Jährigen, chronisch Kranken und Schwangeren empfohlen sowie für frühgeborene Kinder im Alter von sechs Monaten bis zu zwei Jahren. Grund dafür ist die erhöhte Anfälligkeit der Genannten für schwere Verläufe und Komplikationen.
Leicht geändert wurden hingegen die Empfehlungen bei den Impfungen gegen Covid-19 und RSV. Die Covid-19-Impfung, die jetzt erfolgen sollte, wird nach wie vor Menschen ab 65 Jahren, Menschen mit Grunderkrankungen, mit Trisomie 21 und Schwangeren mit Grunderkrankungen empfohlen. Für Schwangere ohne Grunderkrankungen gibt es keine Impfempfehlung mehr. Wie zuletzt wird Schwangeren auch die RSV-Impfung empfohlen, mit der sie ihr Ungeborenes gleich mitschützen. Wird dies nicht gewollt, sollte gleich nach der Geburt das Neugeborene geimpft werden. Weiterhin sollen sich über 65-Jährige mit Grunderkrankungen und über 75-Jährige gegen RSV impfen lassen. Neu gilt die RSV-Impfempfehlung für über 18-Jährige mit schweren Grunderkrankungen.
In Arztordinationen und Impfapotheken besonders niederschwellig zu Impfberatungen und Impfungen gegen die Grippe, Covid-19 und RSV zu kommen, ist dieses Jahr übrigens in der ersten und letzten Novemberwoche (2. bis 7. November und 23. bis 28. November) möglich. Die beiden Wochen wurden auf der Grundlage einer gemeinsamen Initiative des Kollegiums für Hausarztmedizin (KHM), der Verbindung der Schweizer Ärzte (FMH), des Schweizerischen Apothekerverbands pharmaSuisse und des Bundesamts für Gesundheit (BAG) zu nationalen Impfwochen erklärt. (sst)
Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG)
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