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Neue Debatte um Organspende nach Suizidhilfe

Immer mehr Menschen wollen nach einem assistierten Suizid ihre Organe spenden. Eine Stellungnahme der Ethikkommission der SAMW eröffnet einen ethischen Diskurs.

Bern. Die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) sieht sich mit einer neuen Realität konfrontiert: Spitäler berichten zunehmend von Anfragen suizidwilliger Personen, die nach ihrem Tod Organe spenden möchten. Um das möglich zu machen, müsste der assistierte Suizid im Spital erfolgen – unter Einbezug von medizinischem Fachpersonal. Das wirft rechtliche, organisatorische und ethische Fragen auf. Die Zentrale Ethikkommission (ZEK) der SAMW hat sich der Thematik angenommen und nun eine Stellungnahme dazu publiziert. Darin fordert sie eine breite gesellschaftliche Debatte – nicht nur über medizinethische Details, sondern auch über das Verhältnis von Selbstbestimmung, Nützlichkeit und Solidarität in der letzten Lebensphase.

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