«Nein» zu kantonalen Kostenausgleichskassen
Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:
Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich
zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)
Der Bundesrat prüfte, ob kantonale Kostenausgleichskassen Vorteile für die Kantone und die Versicherten hätten. «Nein», lautet das Ergebnis.
Bern. «Nein» zu kantonalen Kostenausgleichskassen, sagte der Bundesrat kürzlich gleich aus mehreren Gründen. Einer davon ist, dass die Einführung solcher Kassen zu Mehraufwand führen würde. Ein weiterer: Mehr Aufwand bedeutet mehr Kosten, und allein das Ansteigen der Verwaltungskosten würde sich auf die Prämien auswirken. Für die Versicherten wäre das neue System mit Kostenausgleichskassen ausserdem komplexer, da mehr Akteure daran beteiligt wären. Schliesslich würde die Mehrfachrolle der Kantone zu Interessenkonflikten führen: Sie wären in den Leitungsgremien der Ausgleichskasse vertreten, gleichzeitig Eigentümer der öffentlichen Spitäler und Genehmigungsbehörde für die Tarifverträge.
Kantonale Kostenausgleichskassen wären der alleinige Versicherungsträger, bei dem alle Versicherten des Kantons versichert sein müssten. Sie würden unter anderem die Prämien festlegen und den Krankenkassen administrative Aufgaben übertragen, wie die Prüfung der Rechnungen und die Übernahme von Rechtsstreitigkeiten.
Die Prüfung der Zweckmässigkeit von kantonalen Kostenausgleichskassen durch den Bundesrat erfolgte aufgrund des Postulats mit dem Titel «Umsetzung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung. Für die Organisationsfreiheit der Kantone». (sst)
Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG)
Das könnte Sie auch interessieren:
Grosse Zufriedenheit mit dem Gesundheitssystem
Der aktuelle STADA Health Report zeigt: Viele Schweizer sind mit dem Gesundheitssystem sehr zufrieden und meinen, es gehöre zu den weltweit besten.
US-Pharmapolitik birgt Milliardenrisiken für die Schweiz
Die Entwicklungen in den USA könnten das Wachstum der Schweizer Pharmaindustrie langfristig deutlich bremsen. Eine Szenarioanalyse zeigt einen drastischen Verlust an Wertschöpfung bis ...
Kommt bald Warnung vor Paracetamol in der Schwangerschaft?
Eine Studie zeigte, dass die Einnahme des Wirkstoffs in der Schwangerschaft womöglich die Fruchtbarkeit und den Zeitpunkt der Menopause bei Töchtern beeinflusst.