Minimierung bis Ersatz von Tierversuchen erwünscht
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Swissmedic ist dafür, dass Tierversuche in allen Phasen der Entwicklung von Arzneien minimiert bis ersetzt werden und unterzeichnete dafür nun eine internationale Erklärung.
Bern. Die schweizerische Zulassungs- und Kontrollbehörde für Heilmittel Swissmedic hat an der Formulierung einer Erklärung mitgewirkt und diese auch selbst unterzeichnet, mit der nationale Arzneimittelbehörden der Welt eines ausdrücken möchten: den Wunsch nach einer Minimierung bis hin zu einem Ersatz von Tierversuchen in der Entwicklung von Arzneien. «Da Arzneimittel für Patienten weltweit entwickelt werden, die regulatorischen Entscheidungen jedoch häufig auf nationaler Ebene getroffen werden, sind hier nur mit koordinierten internationalen Anstrengungen Fortschritte möglich», teilt Swissmedic dazu mit.
Das Motto der Erklärung der Arzneimittelbehörden, die in der International Coalition of Medicines Regulatory Authorities (ICMRA) zusammengeschlossen sind, besteht aus dem Prinzip «reduzieren, ersetzen, verbessern». Durch die Erklärung werden Arzneimittelentwickler und Arzneimittelhersteller ebenso wie Regulierungsbehörden und nationale Kontrolllaboratorien dazu aufgefordert, Tierversuche in allen Phasen der Arzneimittelentwicklung durch wissenschaftlich validierte Alternativmethoden ohne Tierversuche zu ersetzen. Dies begonnen bei den Phasen der Identifizierung von geeigneten Wirkstoffkandidaten und der frühen Entwicklung über die Phasen der präklinischen und nichtklinischen Studien bis hin zu den Phasen der Zulassung sowie der Überwachungs- und Regulierungsaktivitäten nach der Markteinführung. (sst)
Quelle: Swissmedic
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