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Medizinische Grundversorgung in Alters- und Pflegeheimen

Die Zentrale Ethikkommission (ZEK) der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften legt Massnahmen zur medizinischen Versorgung von alten Menschen vor.

Bern. Die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften «beobachtet mit Sorge», dass die rechtlich und ethisch geforderte medizinische Grundversorgung von Bewohnenden in Alters- und Pflegeheimen (APH) gefährdet ist. Wegen der demografischen Entwicklung, zunehmender Knappheit an medizinischen Fachpersonen, unzureichender Abgeltungen und weiterer Herausforderungen werde die Versorgung immer schwieriger. In einer neuen Stellungnahme empfiehlt die ZEK zehn Massnahmen zur Verbesserung der Situation. Der Hintergrund: Im Jahr 2022 lebten in der Schweiz insgesamt 160 624 Personen in einem APH. 62% aller Menschen verbringen ihr letztes Lebensjahr ganz oder teilweise im APH. Gemäss Prognosen wird sich der Anteil der über 80-jährigen Menschen bis zum Jahr 2040 verdoppeln. Für die stationäre Betreuung von pflegebedürftigen Menschen müssten gemäss diesen Schätzungen bis 2040 ca. 900 zusätzliche APH mit insgesamt 50 000 Plätzen geschaffen werden.

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