Machen Haustiere glücklich und gesund?
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Forscher beschäftigten sich für eine Studie mit der Frage, ob Haustiere glücklich und gesund machen. Sie kamen zu einem unerwarteten Ergebnis.
Basel. Machen Hund, Katze und Co glücklich und gesund? Um diese Frage zu klären, werteten Forscher der Universität Basel, des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts der Uni Luzern und der Open University in den Niederlanden Daten von über 2300 Menschen in der Schweiz aus. Sie kamen zu dem unerwarteten Ergebnis, dass dies nicht der Fall ist. Zumindest konnten sie keinen allgemeinen, messbaren Vorteil für die körperliche Gesundheit oder das seelische Wohlbefinden durch die Haltung von Haustieren feststellen. Teils erwiesen sich die Tierhalter sogar als weniger glücklich und gesund als Menschen ohne Tiere.
So berichteten die Halter von Hund, Katze und Co von einem schlechteren Gesundheitszustand und rauchten geringfügig mehr Zigaretten pro Tag. Kaum Unterschiede zu Menschen ohne Tiere zeigten sich, was die Zahl der Arztbesuche, Gefühle von Einsamkeit oder die Lebenszufriedenheit anbelangt. Die Forscher meinen, dass sich hinter dem Ergebnis ein Selektionseffekt verbergen könnte: Möglicherweise schaffen sich Menschen, die gesundheitlich beeinträchtigt sind, sich einsam fühlen oder unter Stress stehen, häufiger ein Haustier als emotionale Stütze an.
Ob ein Tier als unterstützend wahrgenommen wird, hängt der Studie zufolge übrigens stark von der Dauer der Zeit ab, die die Tierhalter mit ihrem Tier verbringen, und auch von der Tierart: Als grösste emotionale Stütze wurden Hunde wahrgenommen. (sst)
Quelle: Universität Basel
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