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Luftverschmutzung kann zu Übergewicht und Diabetes führen

Wird länger feinstaubbelastete Luft eingeatmet, kann das über veränderte Stoffwechselvorgänge zu Fettansammlungen und zu viel Zucker im Blut führen. Das zeigten nun Experimente mit Mäusen.

Zürich. Sechs Monate lang atmeten sie fünf Tage pro Woche und jeweils sechs Stunden lang Luft ein, die mit Feinstaubpartikeln angereichert war: Labormäuse der Universität Zürich (UZH). Damit waren die Versuchstiere ähnlich belastet wie Bewohnerinnen und Bewohner von städtischen Gebieten. So wollten Forscher der UZH, die das Experiment durchführten, herausfinden, wie sich eine längere Belastung durch verschmutzte Luft auf den Stoffwechsel und die Regulierung des Blutzuckerspiegels auswirkt. Das Ergebnis: Hinweise, dass Luftverschmutzung nicht nur schädlich für die Lunge und das Herz ist, sondern auch das Risiko erhöht, übergewichtig zu werden und an Diabetes mellitus Typ 2 zu erkranken, «verdichteten sich», wie es in einer Aussendung der UZH heisst.

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