© Rick H. – stock.adobe.com

Lieferengpässe: Ärztekammern drängen auf europaweite Lösung

Die Medikamentenversorgung bleibt in ganz Europa ein Problem. Europas deutschsprachige Ärzteorganisationen fordern die Politik nun zu entschiedenerem Handeln auf.

Krems/Donau. Im Rahmen der 69. Konsultativtagung der deutschsprachigen Ärzteorganisationen mit Vertreter:innen aus der Schweiz, Liechtenstein, Deutschland, Österreich, Südtirol und Luxemburg, die gemeinsam mehr als 600 000 Ärztinnen und Ärzte repräsentieren, wurde ein Communiqué verabschiedet, das die Politik zum Handeln auffordert. «Die Medikamentenversorgung in Europa weist immer grössere Lücken auf, zudem verschärft die Verlagerung der Produktionsstätten von Pharmaunternehmen nach Asien die Lage zusätzlich. Erst kürzlich wurde bekannt, dass ein grosses Unternehmen nach über 100 Jahren einen Standort in Deutschland für die Produktion des Schmerzmittels Metamizol Ende 2025 schliessen wird. Das bedeutet die Schliessung des letzten europäischen Werks für dieses Schmerzmittel. Europa wird von da an komplett auf China angewiesen sein», schreiben die Ärzt:innen.

Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:

Login

Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)

Registrieren

Back to top