72 lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche
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Mit 72 ist die Zahl der lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüche 2025 stark angestiegen. Am häufigsten waren Infektionen mit Campylobacter-Bakterien und Salmonellen.
Bern. Mit rund 8700 Infektionen mit Campylobacter-Bakterien war die Campylobacteriose 2025 die häufigste lebensmittelbedingte Erkrankung. Dahinter folgten die Salmonellose mit circa 2300 Ansteckungen und 1433 Infektionen mit dem Shigatoxin-bildenden Bakterium Escherichia coli (STEC).
Die Zahl der lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüche, wo mindestens zwei Personen durch den Verzehr des gleichen Lebensmittels erkranken, lag 2025 bei 72, was einen starken Anstieg gegenüber dem Jahr davor bedeutet: 2024 kam es zu 43 Ausbrüchen. Der Anstieg sei aber kein Zeichen einer grundsätzlichen Verschlechterung der Lebensmittelsicherheit, heisst es seitens des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV). Er sei vor allem darauf zurückzuführen, dass die kantonalen Behörden aufgrund einer erhöhten Sensibilisierung verstärkt Ausbrüche melden.
Auch ein Grund für die Zunahme der Krankheitsausbrüche: In den vergangenen Jahren verschärfte das BLV die Grenzwerte für Campylobacter und Salmonellen, die für die Produktion gelten. Seit Anfang Juli dieses Jahres gelten auch für Listerien strengere Vorgaben.
Quelle: Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV)
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