Krankenkassenprämien erhöhen sich
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Um durchschnittlich 4,4 Prozent oder 16,60 Franken pro Monat erhöhen sich 2026 die Krankenkassenprämien. Das hat verschiedene Ursachen, wie die Alterung der Bevölkerung. Der Bundesrat wird sich für die Kostendämpfung einsetzen.
Bern. Die Tatsache, dass die Menschen immer älter werden und mehr ärztliche Hilfe benötigen, eine generell steigende Nachfrage nach Gesundheitsleistungen, neue Behandlungsmöglichkeiten mit innovativen, aber teuren Medikamenten und Tariferhöhungen im stationären und ambulanten Bereich: Alles das sind Gründe dafür, warum sich die Krankenkassenprämien im Vergleich zum laufenden Jahr 2025 ab 2026 um durchschnittlich 4,4 Prozent erhöhen werden. Das entspricht im Schnitt einer Summe von 16,60 Franken im Monat. Für Erwachsene steigt die mittlere Monatsprämie um 18,50 Franken auf 465,30 Franken. Für junge Erwachsene erhöht sie sich um 13,30 Franken auf 326,30 Franken, für Kinder um 5,70 Franken auf 122,50 Franken.
Die Versicherten müssen bis Ende Oktober seitens der Krankenkassen über die Erhöhung informiert werden. Bis Ende November können die Versicherten dann ihre Grundversicherung wechseln oder ihr Versicherungsmodell anpassen.
Für viele Menschen stellen die Krankenkassenprämien schon jetzt eine finanzielle Belastung dar. Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) setzen sich daher wie schon seit Jahren weiterhin für die Kostendämpfung bei den Krankenkassenprämien genauso wie im gesamten Gesundheitswesen ein. Neben langfristig ausgerichteten Massnahmen sind aber auch Lösungen nötig, die rasch umgesetzt werden können. Für die Entwicklung solcher Massnahmen bringt Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider im Oktober verschiedene Akteure an einem Runden Tisch zusammen. (sst)
Quelle: Eidgenössisches Departement des Innern (EDI), Bundesamt für Gesundheit (BAG).
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