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Kommt bald eine lichtgesteuerte Medizin?

Forschenden des Paul-Scherrer-Instituts ist es gelungen, die Struktur bestimmter Fotorezeptoren aufzuklären. Mit ihrer Hilfe könnte man zelluläre Aktivitäten per Licht an- und ausschalten.

Villigen. Licht könnte bald eine revolutionäre Rolle in der biologischen Forschung und medizinischen Anwendung spielen. Darauf lassen aktuelle Forschungsergebnisse eines Teams des Paul-Scherrer-Instituts (PSI) schliessen. Forschende um Gebhard Schertler vom PSI Center for Life Sciences arbeiten derzeit an einer neuen Art der Optogenetik, über die es möglich sein soll, durch Lichtimpulse Zellfunktionen an- und ausschalten zu können. Das Team vermeldete nun erste Erfolge: Zum einen ist es gelungen, einen passenden Fotorezeptor (ein sogenanntes Rhodopsin) zu finden und so zu modifizieren, dass es auch im aktiven Zustand stabil bleibt, um sich untersuchen zu lassen. Und zum zweiten konnte die Struktur dieses aktiven Zustands mithilfe eines Kryo-Elektronenmikroskops an der ETH Zürich aufgeklärt werden.

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