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Kein Kassenbeitrag für Verhütungsmittel

Der Nationalrat lehnt eine Initiative ab, die Krankenkassen dazu verpflichten sollte, Verhütungsmittel zu übernehmen. Die Diskussion um Gesundheitsgerechtigkeit bleibt offen.

Bern. Auch der Nationalrat lehnte nun die Standesinitiative des Kantons Genf ab, die eine Aufnahme von Verhütungsmitteln in den Leistungskatalog der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) forderte, wie das Parlament mitteilte. Bereits im Dezember hatte der Ständerat diese Initiative abgelehnt, womit das Geschäft nun erledigt ist. Die geforderten Verhütungsmittel, wie die Pille, Spiralen, Kondome und die Pille danach, sollten nach dem Vorschlag kostenlos für alle versicherten Personen zugänglich sein. Heute laste die Verantwortung im Bereich der sexuellen Gesundheit der gesamten Bevölkerung hauptsächlich auf den Frauen, lautete die Argumentation.

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