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Kein Geld mehr für Corona-Überwachungs-Systeme

Die Finanzierung der Überwachung der grippe- und covidbedingten Hospitalisierungen läuft aus. Das BAG möchte mit einer Revision des Epidemiengesetzes eine neue Basis schaffen.

Bern. Die Überwachung der grippe- und covidbedingten Hospitalisationen läuft Ende August 2024 aus. Die Finanzierung des «Hospital Based Surveillance»-Systems (CH-SUR) erfolgte gestützt auf befristete Kredite, die dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) in der Pandemie gewährt wurden. Da diese auslaufen und das BAG aufgrund der Sparvorgaben des Bundes mit Kürzungen konfrontiert ist, kann die spitalbasierte Überwachung der Krankheitsverläufe in der derzeitigen Ausgestaltung insbesondere aufgrund der beschränkten Automatisierung und des hohen Ressourcenbedarfs nicht weitergeführt werden. Während der Pandemie waren 20 Spitäler daran beteiligt, derzeit dokumentieren noch sechs Spitäler entsprechende Krankheitsverläufe. Im Rahmen eines Pilotprojekts wurden zunächst auf freiwilliger Basis Anzahl, Dauer und Verlauf von grippebedingten Hospitalisationen erfasst. Im März 2020 wurde das System erweitert, um auch schwere Krankheitsverläufe mit Spitalaufenthalt bei Covid-19 zu dokumentieren. Im Fall einer erneuten Krisensituation könnte das System reaktiviert werden.

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