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Kasse soll medizinische Produkte aus Europa übernehmen

Die Krankenversicherung soll laut Bundesrat künftig die Kosten von bestimmten medizinischen Produkten übernehmen, die Versicherte privat im Europäischen Wirtschaftsraum gekauft haben.

Bern. Kostendämpfung und Wettbewerbsförderung – das sind die Ziele eines neuen Vorschlags des Bundesrates. Demnach soll die obligatorische Krankenversicherung (OKP) künftig die Kosten von bestimmten medizinischen Mitteln und Gegenständen übernehmen, die Versicherte im Europäischen Wirtschaftsraum privat einkaufen. Aufgrund der teilweise niedrigeren Preise im Ausland könnten so Kosten gedämpft und der Wettbewerb gefördert werden, heisst es in einer Medienmitteilung. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 13. Dezember 2024 eine entsprechende Änderung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) in die Vernehmlassung geschickt.

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