Home Treatment wird weitergeführt
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Nach einem entsprechenden Beschluss des Grossen Rats des Kantons Basel-Stadt wird nun kantonsweit das Home Treatment der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) weitergeführt.
Basel. Aktuell werden mehr als 150 Patienten vom Home-Treatment-Team der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) in Basel betreut, insgesamt wurde schon mehr als 1000 Menschen mit psychischen Erkrankungen im Kanton Basel zu Hause geholfen. «Aus der Forschung wissen wir schon lang, dass sich durch aufsuchende Angebote und Prävention eine bessere psychiatrische Versorgung realisieren lässt», sagt der stellvertretende Klinikdirektor der UPK Christian Huber. Die sieben Jahre Home Treatment der UPK hätten dies neuerlich bewiesen. Der Grosse Rat des Kantons Basel-Stadt entschloss sich daher nun dazu, das Angebot aus der Pilotphase in den Regelbetrieb zu führen und weiter zu finanzieren.
Das Home Treatment wird meist von einem Team durchgeführt. Dazu können Ärzte und Therapeuten zählen, aber auch Sozialarbeiter, die zum Beispiel helfen, wenn es finanzielle Probleme gibt. Gedacht ist das Angebot für Menschen nach einem stationären Aufenthalt an den UPK. Es gibt zwei Modelle, das eine, die Übergangsbehandlung, dauert 90 Tage, das zweite richtet sich an Menschen mit chronischen psychischen Problemen, die bereits häufig oder lang stationär behandelt wurden.
Die Zufriedenheit der Patienten mit den Modellen sei gross, jene der Angehörigen auch, heisst es seitens der UPK. Zudem habe man die Erfahrung gemacht, dass sich die Behandlungskosten durch die Home-Treatment-Modelle verringern lassen, was zudem noch der gesamten Gesellschaft diene. (sst)
Quelle: Universitäre Psychiatrische Kliniken (UPK) Basel
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