© rh2010 - stock.adobe.com

Hohe Wertschöpfung in der Pharmaindustrie

Viele Branchen des sekundären und des tertiären Sektors kämpften im vergangenen Quartal mit Umsatzrückgängen. Die Schweizer Pharmaindustrie widersetzte sich dem Trend.

Neuchâtel. Im 4. Quartal 2024 verzeichneten die Marktbranchen des sekundären und tertiären Sektors insgesamt einen Umsatzrückgang von 1,4 Prozent, trotz eines Anstiegs der Beschäftigung um 0,5 Prozent. Das zeigen neueste Zahlen des Bundesamtes für Statistik. Besonders hervorzuheben ist jedoch die Pharmaindustrie, die mit einem Umsatzplus von 6,5 Prozent im Jahr 2024 den dritthöchsten Zuwachs im sekundären Sektor erzielte. Damit trug sie massgeblich zu den positiven Ergebnissen des Sektors bei, der insgesamt ein Wachstum von 2,6 Prozent verzeichnete. Die Pharmaindustrie ist mit einem Umsatzanteil von 12,6 Prozent der grösste Umsatzträger des sekundären Sektors. Neben dem Umsatzwachstum verzeichnete die Pharmaindustrie 2024 auch einen bemerkenswerten Beschäftigungsanstieg von 6,1 Prozent. Trotz dieses Anstiegs fällt ihr Anteil an der Beschäftigung im sekundären Sektor mit 4,9 Prozent relativ gering aus, was auf die hohe Wertschöpfung dieser Branche hindeutet. Diese Zahlen verdeutlichen die zentrale Rolle der Pharmaindustrie in der Schweizer Wirtschaft und ihre Bedeutung für das Beschäftigungswachstum im Vergleich zu anderen Bereichen.

Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:

Login

Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)

Registrieren

Back to top