Herzinfarkt: Studie über Sekundärprävention prämiert
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Die bisherigen Ansätze, nach einem Herzinfarkt einen zweiten Infarkt zu verhindern, stossen an ihre Grenzen. Nun wurde eine Studie über eine neue Art der Sekundärprävention prämiert.
Zürich. Auf grossen Herzinfarktdatenbanken liegen Daten von über einer Million Herzinfarktpatienten aus der Schweiz, Schweden und dem Vereinigten Königreich. Anhand dieser Daten will Florian A. Wenzl von der Universität Zürich herausfinden, welche Faktoren nach einem Herzinfarkt das Risiko erhöhen, neuerlich einen Infarkt zu erleiden. Neben den klassischen kardiovaskulären Risikofaktoren will Wenzl in seiner Studie auch nicht traditionelle Risikofaktoren berücksichtigen, wie etwa Krebs-, Leber- und Rheumaerkrankungen oder die geistige Gesundheit. Damit soll es möglich werden, Betroffene gezielter und erfolgreicher zu behandeln.
Für diese Studie über die neue Art der Sekundärprävention wurde Wenzl nun von der Schweizerischen Herzstiftung mit dem «Albrecht von Haller Young Investigator Award 2025» prämiert. Bei der Preisverleihung sagte der junge Forscher, die Tatsache, dass der Herzinfarkt weltweit immer noch eine der Hauptursachen für einen frühzeitigen Tod sei, weise darauf hin, dass die bisherigen sekundärpräventiven Ansätze an ihre Grenzen stossen. (sst)
Quelle: Schweizerische Herzstiftung
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