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Herber Rückschlag für Gentherapie

Ein Antrag des Schweizer Pharmakonzerns Roche auf Zulassung einer Gentherapie wurde von der EMA abgelehnt. Zuvor wurden drei Todesfälle in den USA im Zusammenhang mit der Therapie bekannt.

Basel/Brüssel. Der Schweizer Pharmakonzern Roche hat mit seiner Gentherapie Elevidys zur Behandlung der Duchenne-Muskeldystrophie (DMD) in der EU einen herben Rückschlag erlitten. Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) sprach sich gegen eine bedingte Zulassung des Mittels aus. Die EMA begründete die Ablehnung unter anderem mit der fehlenden Nachweisbarkeit einer signifikanten Verbesserung der Bewegungsfähigkeit nach zwölf Monaten. Zwar wurden in der klinischen Studie Verbesserungen bei beiden Gruppen – Elevidys und Placebo – festgestellt, doch der Unterschied fiel statistisch nicht signifikant aus. Auch bei der Analyse einer Untergruppe, die stärker auf die Therapie ansprach, konnte laut EMA keine überzeugende Wirksamkeit nachgewiesen werden. Roche hatte eine bedingte Zulassung beantragt, die nun endgültig abgelehnt wurde.

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