Hausärztliche Versorgung soll gestärkt werden
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Die Gesellschaft altert, wodurch chronische Erkrankungen zunehmen und der Bedarf an hausärztlicher Versorgung steigt. Diese soll nun durch mehrere Massnahmen gestärkt werden.
Bern. Es sind zwei Handlungsfelder, die der Bundesrat kürzlich in seiner Agenda zur Stärkung der hausärztlichen Versorgung priorisierte: die breitere Abstützung der Versorgung und die Nachwuchsförderung. Diese beiden Handlungsfelder enthalten wiederum mehrere Massnahmen, die dazu dienen sollen, dass die Hausarztmedizin den Herausforderungen der Zukunft gewachsen ist, die sich durch die alternde Gesellschaft und die daraus folgende Zunahme an chronischen Erkrankungen ergeben.
Zu den Massnahmen im ersten Handlungsfeld zählt die Weiterentwicklung der Rolle der medizinischen Praxisassistenten, was dazu dienen soll, dass die Assistenten die Ärzte noch besser als bisher entlasten können. Weiters soll die ärztliche und pharmazeutische Versorgung in Pflegeheimen verbessert werden. Auch will man erreichen, dass Menschen mit akuten Gesundheitsproblemen Zugang zu einer Beratung und Behandlung ausserhalb der Hausarztpraxen erhalten, wie etwa in Apotheken.
Auch im zweiten Handlungsfeld, der Nachwuchsförderung, ist einiges geplant. Zum einen soll die Ausbildung zum Arzt verbessert werden, aber auch die Arbeitsbedingungen der Ärzte und medizinischen Fachpersonen. Dies mit dem Ziel, dass alle länger im Beruf bleiben. Zudem soll die ärztliche Weiterbildung in mehreren Fachrichtungen weiterentwickelt werden, wie etwa in der allgemeinen inneren Medizin, der Pädiatrie oder der Psychiatrie. Noch geprüft wird, ob die Zahl der Studienplätze in der Humanmedizin erhöht werden kann. (sst)
Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG)
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