Günstiger Schnelltest auf Dengue-Fieber entwickelt
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Ein Schweizer Forscher hat nun einen günstigen Schnelltest auf Dengue-Fieber entwickelt, der künftig auch als Test auf andere Krankheiten eingesetzt werden könnte.
Zürich. Brasilien, Indien, Südostasien zählen zu den Hochrisikogebieten für das Dengue-Fieber. Doch auch in Frankreich, Italien und Spanien sind bereits Infektionen aufgetreten, die nicht nur Rückkehrer aus Risikogebieten betrafen. Und kürzlich wurde das Dengue-Virus in einer Stechmücke in Basel-Stadt nachgewiesen, womit die Krankheit auch in der Schweiz präsent ist.
Da Dengue-Fieber ohne die richtige Behandlung schwer ausfallen und sogar tödlich enden kann, ist es eines wichtig: «Dass man infizierte Personen rasch als vom Dengue-Virus infiziert erkennt und entsprechend therapiert», sagt Andrés Javier Bello-Hernández. Besonders in den Hochrisikoländern für Dengue-Fieber leben Menschen, die ein niedriges Einkommen haben, sich die vorhandenen Diagnosemethoden, die auf PCR-Verfahren und teuren Apparaturen beruhen, nicht leisten können und daher oft schwer an Dengue-Fieber erkranken oder an der Krankheit sterben. Doch auch überall anders sind günstigere Tests von Vorteil.
Dem Forscher an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich war es darum ein Anliegen, einen neuen Schnelltest für Dengue-Fieber zu entwickeln, der günstig ist. Der Test zur schnellen und zugleich günstigen Diagnose einer Infektion mit dem Dengue-Virus soll noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Bello-Hernández: «Die Technologie könnte in Zukunft auch für Tests auf andere Viren und nichttropische Krankheiten eingesetzt werden.» (sst)
Quelle: Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich
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