Gesundheitliche Vorausplanung geht online
Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:
Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich
zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)
Am gestrigen «Tag der Kranken» stellte das Bundesamt für Gesundheit neue Webseiten rund um das Thema gesundheitliche Vorausplanung vor.
Bern. Patientenwillen stärken – wie gehe ich vor? Diese Frage steht im Zentrum der neuen Webseiten. Sie scheuen sich nicht, unbequeme Themen anzusprechen: Möchte ich bei einem Kreislaufstillstand reanimiert werden? Wer soll meinen Willen vertreten, wenn ich es selbst nicht mehr kann? Wie reagiere ich, wenn ein Freund mich in seiner Patientenverfügung als vertretungsberechtigte Person anführen will?
In laienverständlicher Sprache zeigt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) vielfältige Möglichkeiten zur Gesundheitlichen Vorausplanung (GVP) auf. Anhand zahlreicher Beispiele erfahren Bürgerinnen und Bürger, wie GVP für unterschiedliche Lebensphasen funktioniert und wie jede und jeder Einzelne vorgehen kann. Die neuen Online-Seiten wenden sich direkt an Bürgerinnen und Bürger, den Gesundheitsfachpersonen kommt jedoch als Vermittler und Multiplikatoren eine wichtige Rolle zu, betont das BAG.
Die nationale Arbeitsgruppe GVP, die von der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SMW) zusammen mit dem BAG geleitet wird, hat bereits in der Vergangenheit verschiedene Massnahmen zur Bekanntmachung und Stärkung der gesundheitlichen Vorausplanung initiiert. Zurzeit werden in Anlehnung an die neuen Webseiten Materialien für den Einsatz in Arztpraxis, Apotheke, Spital oder durch die Spitex erarbeitet. (tab)
Quelle: SAMW
Service: Publikation
Das könnte Sie auch interessieren:
Grosse Zufriedenheit mit dem Gesundheitssystem
Der aktuelle STADA Health Report zeigt: Viele Schweizer sind mit dem Gesundheitssystem sehr zufrieden und meinen, es gehöre zu den weltweit besten.
US-Pharmapolitik birgt Milliardenrisiken für die Schweiz
Die Entwicklungen in den USA könnten das Wachstum der Schweizer Pharmaindustrie langfristig deutlich bremsen. Eine Szenarioanalyse zeigt einen drastischen Verlust an Wertschöpfung bis ...
Kommt bald Warnung vor Paracetamol in der Schwangerschaft?
Eine Studie zeigte, dass die Einnahme des Wirkstoffs in der Schwangerschaft womöglich die Fruchtbarkeit und den Zeitpunkt der Menopause bei Töchtern beeinflusst.