Geschlechterunterschiede bei Verletzungen im Winter
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Was winterliche Verletzungen anbelangt, gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Das zeigt die neue Statistik über die notfallmässigen Spitalseintritte.
Neuenburg. Winterliche Verletzungen: Als solche gelten für das Bundesamt für Statistik (BFS) alle Verletzungen, die sich Schweizerinnen und Schweizer in der Zeit des meteorologischen Winters zuziehen, also in den Monaten Dezember, Jänner und Februar. Jedes Jahr werden die Zahlen der Verletzungen erfasst, die einen notfallmässigen Spitalseintritt und einen Spitalsaufenthalt von mindestens einer Nacht erfordert haben.
Nun liegt die neueste Statistik aus dem Winter 2024/2025 vor. Diese zeigt einmal mehr, dass es bei den Verletzungen im Winter deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt. Das BFS mit Hauptsitz in Neuenburg erklärt das damit, dass die Unfälle, die zu den winterlichen Verletzungen führen, in unterschiedlichen Kontexten erfolgen, was laut dem BFS wiederum an den grossen geschlechterspezifischen Differenzen beim Durchschnittsalter erkennbar ist.
Bei Verletzungen an den Armen, genauer an den Ellbogen und Unterarmen, waren die betroffenen Frauen zuletzt durchschnittlich 59 Jahre alt, die Männer im Schnitt um 22 Jahre jünger, nämlich 37 Jahre alt. Bei Verletzungen der unteren Gliedmassen, also der Oberschenkel, Hüften und Knien, betrug die Differenz zehn Jahre: Die Frauen mit Oberschenkel- und Hüftverletzungen waren durchschnittlich 79 Jahre alt, die Männer 69 Jahre. Frauen mit Knieverletzungen waren im Schnitt 56 Jahre alt, Männer 46.
Ebenfalls vom BFS erfasst wurde, wie viele Verletzungen einen chirurgischen Eingriff erforderten: So mussten 69 Prozent der Verletzungen an den oberen Gliedmassen operiert werden und 72 Prozent der Verletzungen an den unteren Gliedmassen. (sst)
Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS)/Gesundheitsversorgungsstatistik
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