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Frühlingsmüdigkeit nur «kulturelles Phänomen»

Eine neue Studie zeigt, dass Frühlingsmüdigkeit biologisch nicht messbar ist. Wer sie spürt, spürt sie offenbar nur scheinbar.

Basel/Bern. Je nachdem, ob man astronomisch oder meteorologisch auf das Datum des Frühlingsbeginns blickt, beginnt der Frühling entweder mit der Tag- und Nachtgleiche am 20. März, oder er hat schon am 1. März begonnen. So oder so gilt eines: Fängt der Frühling an, klagen viele über Frühlingsmüdigkeit. Nur: Die gibt es gar nicht. Zumindest ist diese Form der Müdigkeit biologisch nicht messbar. Wer sie spürt, spürt sie offenbar nur scheinbar, «und weil sie als kulturelles Phänomen von der Gesellschaft akzeptiert wird». Das sagt Christine Blume, Schlafforscherin vom Zentrum für Chronobiologie der Universitären Psychiatrischen Kliniken an der Universität Basel und Leiterin einer kürzlich veröffentlichten Studie von Forscher:innen an den Universitäten in Basel und Bern zum Thema Frühlingsmüdigkeit.

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